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Güstrow (ots) - Gleich zweimal mussten die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Plauer Straße in Güstrow nach einem Brand evakuiert werden. Nach ersten Ermittlungen besteht der Verdacht der Brandstiftung. Tatverdächtig ist ein 29-jähriger Mieter, der bereits vorläufig festgenommen wurde. Die Staatsanwaltschaft Rostock ermittelt jetzt wegen des Versuchs der schweren Brandstiftung.

Flammen und dichter Rauch im Treppenhaus des Gebäudes hatten in der Nacht zum 12.10.2020 zum Einsatz von Feuerwehr und Polizei geführt. Daraufhin wurden fünf Bewohner des Hauses evakuiert. Alle Personen blieben unverletzt. Das Feuer ist selbständig erloschen. Durch die Hitzeeinwirkung entstand Sachschaden im Treppenhaus.

In der Wohnung eines Mieters, der nicht vor Ort war, wurden Utensilien und eine unbekannte Substanz vorgefunden, die offenbar eine Explosion auslösen sollten. Durch den alarmierten Munitionsbergungsdienst wurde die Substanz am Nachmittag unschädlich gemacht. In diesem Zusammenhang war eine zweite Evakuierung erforderlich.

Der tatverdächtige Mieter konnte bereits im Verlauf der Nacht im Güstrower Stadtgebiet vorläufig festgenommen werden. Dabei handelt es sich um einen Deutschen, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist. Die Ermittlungen dauern an.

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